| on 25-03-2009 16:19
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An Land: Am Manic fällt das große Monofilmfenster auf, das inmitten des robusten X-Ply-Rahmens für gute Sicht sorgt. Darüber hinaus ist das Segel an alles Ecken und Enden gut verstärkt, als Besonderheit ist die Schothornöse zusätzlich mit Gurtband gesichert.
Auf dem Wasser: Mit dem Manic ist Segelmachen Dan Kaseler ein Wavesegel gelungen, dass sehr gutes “Off” und agiles Handling auf der Welle mit sehr ausgewogenem, einfach zu beherrschendem Fahrhandling auf der Geraden verbindet. Beim Abreiten liegt es direkt und federleicht in der Hand - ist auf Wunsch leicht neutral zu stellen.
In der Flachwassersession überzeugt es natürlich in Manövern, denn die Latten zeihen sich völlig flach. Beim Schiften gibt es nur am Ende ein leichtes “Fluff”, wenn die Lattenenden den Mast ganz sanft touchieren. Obendrein wirkt es kein bisschen zickig, liegt sehr stabil in der Hand und selbst in starken Böen bewegt sich der Druckpunkt praktisch nicht von der Stelle. Da sich das Segel ohne Winddruck völlig flachzieht, lässt es sich spielerisch untertauchen oder bei Manövern wie Duck Jibes durch den Wind ziehen. Die Charakteristik macht es auch zu einem der radikalsten Segeln auf der Welle, dass sich leichthändig dirigieren lässt. Das Segel wirkt vergleichsweise direkt und lässt sich nicht ganz so dynamisch anpumpen. Über die Schothornspannung kann man es aber gut auf die persönlichen Vorlieben abstimmen, denn das Segel funktioniert sowohl mit sehr wenig Zug am Schothorn, als auch mit sehr flach aufgebaut. Der nur 1,3 Kilo leichte Mast ist bei mäßigen Bedingungen gebrochen, laut Gaastra werden jetzt stärkere dimensionierte Masten eingesetzt.
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